Zukunftsinvestitionen in die Bauten der Branitzer Parklandschaft

Masterplan

Seit 2021 setzt die Stiftung ein umfassendes Programm zur denkmalgerechten Sanierung und Weiterentwicklung des historischen Ensembles um, um ein zukunftsfähiges Denkmal zu erhalten. Zum diesem Masterplan gehören die Sanierung und Restaurierung von Gebäuden, die Wiederherstellung historischer Parkanlagen, die Modernisierung der technischen Infrastruktur sowie der Neubau von Baulichkeiten für Baumuniversität und Bauabteilung. Parallel wurde die cloud-basierte Digitalisierung aller organisatorischen und technischen Abläufe eingeführt und fortlaufend erweitert.

 
Aufgrund eines Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages von 2020 finanziert der Bund zusammen mit dem Land Brandenburg bis 2031 grundlegende Investitionen in die bauliche und infrastrukturelle Substanz der Branitzer Parklandschaft im Volumen von 25 Millionen Euro. Hinzukommen umfangreiche jährliche Investitionsmittel von Bund und Land.

Der Entschluss des Parlaments unterstreicht die nationale Bedeutung von Branitz. Gebäude und Anlagen werden mit diesen Mitteln ihre historische Bausubstanz bewahren, die Sammlungen und Ausstellungen nach internationalen Standards präsentiert und die Gartenanlagen noch mehr internationale Strahlkraft entfalten können. der sog. Masterplan enthält 30 große und kleinere Maßnahmen.

„Branitz ist ein kultureller Leuchtturm des Landes und steht eindrucksvoll für Identität und Inspiration. Mit der Förderung wollen wir die einzigartige Parklandschaft mit Schloss und 30 Ensemble-Bauten weiterentwickeln und damit die Stiftung als einen der zentralen Akteure beim Strukturwandel in der Lausitz weiter stärken.“

Manja Schüle, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und Stiftungsratsvorsitzende