2023

Sanierung und Restaurierung Parkschmiede

Im Sommer 2023 hat Kulturstaatsministerin Claudia Roth die Parkschmiede nach anderthalb Jahren Bauzeit saniert und nun originalgetreu restauriert eingeweiht. Bei der Innensanierung nach denkmalpflegerischen Grundsätzen wurden die historischen Grundrisse wiederhergestellt.
 
Das Gebäude wird vom Fachbereich Museum & Sammlungen der Stiftung genutzt. Hier lagern die wertvollen Archive, Teile der Sammlungen und ist der Sitz der wissenschaftlicher Mitarbeiter.  Die wissenschaftliche Forschungsbibliothek mit mehr als 10.000 Medieneinheiten kann im ehemaligen Schmiederaum von Forschenden genutzt werden.

Kosten: 1,5 Mio Euro
Bauzeit: 2021-2023

Damals
Sanierung und Restaurierung Parkschmiede Branitz
Sanierung und Restaurierung Parkschmiede Branitz
Heute

Kulturstaatsministerin Claudia Roth betonte:

„Das Branitzer Schloss und sein Park, der als wahres Meistwerk europäischer Gartenkunst gilt, gehören zu den kulturellen Leuchttürmen Brandenburgs mit einer Strahlkraft weit über die Landesgrenzen hinweg. Um diese national bedeutsame Kulturstätte zu erhalten, fördert der Bund seit vielen Jahren die Maßnahmen zur Instandsetzung der einmaligen Branitzer Bauten sowie zur Pflege und Erhaltung der Parkanlage. Damit möchten wir die Stiftung dabei unterstützen, den zukünftigen Herausforderungen, die sich insbesondere aus der Klimakrise und dem Strukturwandel in der Region ergeben, besser begegnen zu können. Ich freue mich sehr, dass nun die Sanierung der Parkschmiede abgeschlossen ist und jetzt wieder von der Stiftung, aber auch von Forschenden genutzt werden kann.“

Die Branitzer Pückler-Stiftung ist Zentrum der historischen Forschung über Fürst und Fürstin Pückler, deren Leben, Sammlungen und gartenkünstlerisches Wirken. Ihren Ort hat diese Forschung in der Parkschmiede, einem der wichtigsten Bauten der Branitzer Parklandschaft, welcher ab 1846 durch Fürst Hermann Pückler geschaffen wurde. Erbaut wurde das Gebäude zwischen 1848 und 1851 im Stil der englischen Tudorgotik. Ursprünglich diente das Gebäude als Schmiede und repräsentatives Torhaus.