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Marke Baumuni

Kompetenzzentrum für historische Gärten und Parks im Klimawandel

Die Branitzer Baumuniversität wird schrittweise zum „Kompetenzzentrum für historische Gärten und Parks im Klimawandel“ ausgebaut. Ziel ist es, praxisnahes Wissen zu sammeln, Forschung zu fördern und Ergebnisse mit Fachleuten und Kommunen zu teilen.

Schon während der Sanierung der Gewächshäuser entstehen neue Partnerschaften, z. B. mit der Humboldt-Universität Berlin, der BTU Cottbus-Senftenberg und der Hochschule Eberswalde. Praxis und Wissenschaft arbeiten eng zusammen, um historische Parks zu erhalten und städtische Baumbestände klimafest zu machen.

Ein Teil der gezogenen Gehölze soll künftig auch anderen Parks zur Verfügung stehen – besonders klimaangepasste und seltene Sorten. Das hilft vor allem Kommunen mit wenig Personal.

Durch Projekte wie den Waldgarten wird Wissen auch für die Stadtgesellschaft zugänglich gemacht. Bildung und ökologische Verantwortung gehen dabei Hand in Hand.

Langfristig soll das Zentrum auch in der Aus- und Weiterbildung aktiv sein – als Impulsgeber für Fachkräfte und alle, die sich für Gartenkultur und Stadtgrün engagieren.

Die Baumuniversität entwickelt sich so von einem Projekt zu einer dauerhaften Strategie für den Erhalt historischer Gärten im Klimawandel.

Ansprechpartner

Dr. Juliane Ribbeck-Lampel
Projektleitung Baumuniversität
+49 (0) 355 7515-140

Ansprechpartner

Dr. Christian Böhm
Referent Agroforstwirtschaft
+49 (0) 355 7515-141

Ansprechpartner

Thoralf Potyka – Forstassesor
Referent Botanik und Boden
+49 (0) 355 7515-145

Karola Weber erläutert den Projektentwurf für die Neue Branitzer Baumuniversität

Bundesministerin Klara Geywitz:

„Mit dem 2020 durch den Deutschen Bundestag aufgelegten Förderprogramm zur ‚Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel‘ können wir in Branitz die zukunftsorientierte Gehölzvermehrung und Klimaanpassung historischer Gärten konkret unterstützen. Es entsteht bis 2024 die Neue Branitzer Baumuniversität mit Plantagen, Lehrgärten und Forschungsräumen als moderne Klimabaumschule.
Das Projekt der Branitzer Stiftung im Land Brandenburg hat die bisher größte Bundesförderung für ein Projekt im historischen Garten im Klimawandel erhalten und kann damit die historische Kulturlandschaft erhalten und die Zivilgesellschaft aktiv einbinden.“

Kulturministerin Manja Schüle:

„Brandenburgs karge Böden haben den Gestaltern und Erhalterinnen von Gärten seit Jahrhunderten besondere Meisterleistungen abverlangt. Mit den Schöpfungen von Lenné und Pückler in Potsdam, Branitz sowie den vielen denkmalgeschützten Parks und Gärten ist Brandenburg heute das Gartenland schlechthin. Um diesen Schatz kümmert sich die Pückler-Stiftung in Zeiten des Klimawandels vorbildlich. – Branitz: Wo man die Zukunft vor lauter Bäumen sehen kann.“

Die Branitzer Baumuniversität wird mit 5 Millionen Euro über das Programm „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“, aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages, sowie mit 4,2 Millionen Euro über das Programm „Förderung von Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel“ des Landes Brandenburg und der Europäischen Union finanziert.

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