Zukunftsinvestitionen in die Bauten der Branitzer Parklandschaft

Aufgrund eines Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages von 2020 finanziert der Bund zusammen mit dem Land Brandenburg bis 2030 grundlegende Investitionen in die bauliche und infrastrukturelle Substanz der Branitzer Parklandschaft im Volumen von 25 Millionen Euro.
 
Der Entschluss des Parlaments unterstreicht die nationale Bedeutung von Branitz. Gebäude und Anlagen werden mit diesen Mitteln ihre historische Bausubstanz bewahren, die Sammlungen und Ausstellungen nach internationalen Standards präsentiert und die Gartenanlagen noch mehr internationale Strahlkraft entfalten können. der sog. Masterplan enthält 12 große und kleinere Maßnahmen und läuft bis 2031. 

„Branitz ist ein kultureller Leuchtturm im Süden des Landes und steht eindrucksvoll für regionale Identität und Inspiration. Mit der Förderung wollen wir die einzigartige Parklandschaft mit Schloss und 30 Ensemble-Bauten weiterentwickeln und damit die Stiftung als einen der zentralen Akteure beim Strukturwandel in der Lausitz weiter stärken.“

Manja Schüle, Ministerin für Wissenschaft Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Die Stiftung hat 2021 damit begonnen, mehrere Projekte auf dem Weg zu bringen bzw. abgeschlossen:

  • die Sanierung des Besucherzentrums in der Gutsökonomie mit Kuhstall, Kutscherhaus, Pferdestall mit neuen Depots, Veranstaltungssälen und überarbeiteter Dauerausstellung (2023),
  • auf Grundlage einer denkmalpflegerischen Zielstellung (2023) die Sanierung des Parkbereichs Schmiedewiese mit der Wiederherstellung der historischen Zäune und Parktore (2024),
  • die Planung der grundlegenden Sanierung des Leitungssystems (Wasser, Energie, Kommunikation) mit der Machbarkeitsstudie (2025),
  • die Wiederherstellung des Parktors an der Schmiede mit Brücke (2025),
  • der Neubau einer Trafostation im Außenpark (2026),
  • die Sanierung des Parkökonomiegebäudes mit Wagenremise (2026) als Sitz des Fachbereichs Gebäude & Baudenkmalpflege,
  • der Neubau von Blumenpavillon und Vermehrungshaus in der Schlossgärtnerei (2026),
  • die Sanierung des Oberhauses in der Schlossgärtnerei (2027),
  • die Restaurierung und der Umbau des Marstalls zu einem Ausstellungshaus (2028).
  • Die Vorbildrestaurierung Treppenhaus und Waffengang (2023/24) und die Machbarkeitsstudie (2026) bereiten Planung und Generalsanierung des Schlosses vor (Bau ab 11/2028 bis 2031).
  • Die komplette cloud-basierte Digitalisierung aller organisatorischen Abläufe und der Technik der Stiftung wurde 2022 umgesetzt und wird stetig fortgeschrieben.