2024

Wiederherstellung Zaun und Branitzer Tor

Bis 2024 wurde entlang der Schmiedewiese und dem Dorf Branitz nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten die Zaunanlage auf einer Länge von 587 Metern restauriert. Tore und Zaun dienen der Sicherheit zur Straße und zum Dorf Branitz hin. Sie sind aber auch historisch, gestalterisch und denkmalpflegerisch von hohem Wert und elementar, um die ursprüngliche Gestaltung des Branitzer Parks mit den Toren als bedeutende Eingangsbauwerke wieder erlebbar zu machen. 
 
In diesem Zuge wurden der Zaun und das Tor am Branitzer Torhaus 2024 wiederhergestellt, als Vorbild dient eine Fotografie von 1890.

Kosten: 350 TEUR

Bauzeit: 2024

Damals
Branitzer Tor SFPM
Wiederherstellung Branitzer Tor SFPM
Heute

Die gesamte Maßnahme wurde im Rahmen des Masterplans, finanziert von Bundesrepublik Deutschland und Land Brandenburg aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages, realisiert.

Die Schmiedewiese mit der Parkschmiede hatte Fürst Pückler ab 1846 als großartig inszeniertes Entree zum Innenpark anlegen lassen. Östlich davor lag der Außenpark mit der Englischen Allee. Später, von 1878 bis 1881, wurde der Innenpark größtenteils mit einem Eisenzaun umgeben. Damit der Parkbereich, der nach 1945 stark vernachlässigt worden war, wieder seine gartenkünstlerische Bedeutung zurückerhält, werden die Tore und der Zaun zur Dorflage wiederhergestellt. Um den Anwohnerinnen und Anwohnern des Dorfes Branitz den Zugang zur Schmiedewiese weiterhin zu ermöglichen, entsteht an der Pücklerstraße ein neues Tor.