2023

Sanierung Gutsökonomie

Ende 2022 begannen die Arbeiten, die im Mai 2023 abgeschlossen wurden.

Saniert wurden die gewaltigen Dachflächen von ca. 1.600m² mit einem eigens für diese Maßnahme hergestellten Dachziegel, welcher in seiner Gestaltung den historischen Dachziegeln entspricht. Auch die Fassaden der Gutsökonomie mit Kuhstall, Rinderstall und Gutsinspektorenhaus sowie die Toranlage in den Branitzer Innenpark wurden restauriert und im sogenannten Branitzer Hellrosé gefasst.

An der Milchstube, auf der Südseite des Kuhstalls, wurde der Schweizer Giebel nach historischen Fotos aus der Zeit um 1870 wiederhergestellt. Dieser bietet nun von der Schmiedewiese einen besonders ästhetischen Blickfang.

Kosten: 1,2 Mio Euro
Bauzeit: 2022-2023

Damals
Sanierung Gutsökonomie Branitz
Sanierung Gutsökonomie Branitz
Heute

Matthias Rindt, Fachbereichsleiter Gebäude & Baudenkmalpflege: „Die Gutsökonomie ist der größte zusammenhängende Gebäudekomplex In der Branitzer Parklandschaft. Die Sanierung, Ertüchtigung und Neueinrichtung wichtiger Funktionseinheiten der Stiftung – von Shop bis Depot, Besucher-WC bis Ausstellungshallen gelang Innerhalb des geplanten Sanierungszeitplans und des zur Verfügung stehenden Budgets. Dieser heute wichtigste Eingang in den Park ist nun wieder so restauriert, wie es Branitz gebührt.“

Neu sind im Untergeschoss die Depots für die Gemälde und die Graphische Sammlung der Stiftung, die hier konservatorisch und sicherheitstechnisch ideal gelagert werden. Außerdem entstand eine Werkstatt für Papier mit umfangreichen Geräten und Werkzeugen zur Bearbeitung von Kunstwerken aus Papier.