
2028
Restaurierung und Umbau Marstall für Ausstellungen
Mit der Maßnahme wird der historische Marstall zu einem multifunktionalen Ausstellungs- und Veranstaltungsbau umgebaut, der zeitgemäßen Anforderungen an Klima, Sicherheit, Barrierefreiheit und Nutzung entspricht. Gleichzeitig entsteht im Marstallhof ein eingeschossiger Neubau, der künftig Museumsshop, Ticketverkauf und öffentliche WCs beherbergt. Aufgrund seiner zentralen Lage wird er zur ersten Anlaufstelle für die Besucherinnen und Besucher des Branitzer Parks und bietet Informationen sowie Beratung zu Museums- und Veranstaltungsangeboten. – Er löst damit das zu weit entfernte Besucherzentrum in der Gutsökonomie ab.
Der Marstall stammt im Kern aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und wurde 1847/50 im Englischen Tudorstil umgebaut. Das historische Gebäude wird denkmalgerecht saniert und technisch ertüchtigt. Die bestehenden Ausstellungsräume im Erdgeschoss werden modernisiert und barrierefrei gestaltet. Im Dachgeschoss entstehen Räume für die Kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen sowie ein neuer Multifunktionsraum, der flexibel für Ausstellungen, Vorträge und Veranstaltungen genutzt werden kann. Eine neue barrierefreie Aufzugsanlage und eine neue Treppe verbessern die Erschließung und schaffen zugleich zusätzliche Rettungswege.
Die Fassade zum Bürgergarten wird mit den historischen Eisenfenstern wieder hergestellt und mit einem Rankgitter begrünt, der Eingang aus dem 1960-er Jahren wird geschlossen.
Ein besonderes Zeugnis der Pückler-Zeit bleibt erhalten: Die historische Sattelkammer mit direktem Zugang zum Marstallhof wird frei von Ein- und Umbauten bleiben und die Sammlung von Pferdegeschirren und Schlitten zeigen.
Kosten: 4,3 Mio Euro
Bauzeit: 2027-2028
Damals












