
Seit 2021 verwandeln die Themenjahre den Branitzer Park in ein Freilichtmuseum und laden dazu ein, Geschichte, Kultur und Natur neu zu entdecken. Jedes Jahr steht unter einem besonderen Motto:
Die Open-Air-Ausstellungen führten durch spannende Themen – von technischen Innovationen über kulinarische Genüsse und historische Baukunst bis hin zu Klimafragen und literarischen Facetten des Fürsten. Hier finden Sie Impressionen, Hintergrundwissen und besondere Momente aus unseren vergangenen Ausstellungen.
2025
Kunst ist gleich Poesie. Fakten und Fiktionen: von der Parkschöpfung, über die Musik, bis hin zum literarischen Ausnahmetalent. Erfahren Sie mehr über das poetische Geschick von Fürst von Pückler-Muskau.
2024
Der Klimawandel stellt den Branitzer Park vor große Herausforderungen: Trockenheit, Hitze und Extremwetter gefährden historische Bäume, Böden und Gewässer. Die Stiftung reagiert mit innovativen Maßnahmen – von Bewässerungsmanagement über Bodenpflege bis zur Neuen Branitzer Baumuniversität, in der klimaangepasste Gehölze für die Zukunft wachsen. Ziel ist es, das einzigartige Gesamtkunstwerk aus Park und Natur zu bewahren.
2023
Historische Architektur prägt den Branitzer Park: Schloss, Parkschmiede, Brücken und Gärtnereigebäude erzählen von Pücklers Vision und handwerklicher Meisterschaft. Heute stehen sie vor neuen Herausforderungen – von Restaurierungen bis zur Anpassung an veränderte Umweltbedingungen. Mit denkmalgerechten Sanierungen und innovativen Konzepten bewahrt die Stiftung dieses einzigartige Kulturerbe für kommende Generationen.
2022
Fürst Pückler war nicht nur Gartenkünstler, sondern auch Feinschmecker. Seine Tafel vereinte regionale Produkte, exotische Früchte und kulinarische Raffinesse – von Ananas aus eigenen Gewächshäusern bis zum berühmten Pückler-Eis. Das Themenjahr lädt ein, historische Genusskultur zu entdecken und die sinnliche Seite Branitz’ zu erleben.
2021
„Pückler industriös“ berichtet von der Industriellen Revolution und damit von einer Entwicklung im 19. Jahrhundert, die auch Fürst Pückler aufmerksam verfolgte. Fasziniert vom technischen Fortschritt und den neuen Fertigungsprozessen brachte er neue Produktionsmethoden und künstlerische Trends aus London und Paris in die Lausitz. Wie sah die neue „industriöse“ Welt aus, deren Möglichkeiten Pückler zu schätzen und zu nutzen wusste und was ist davon bis heute, im 175. Jubiläumsjahr in der Branitzer Parklandschaft ablesbar?