Die Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz (SFPM) hatte im Herbst Wege im südwestlichen Innenpark wegen akuter Astbruchgefahr und auf der Schmiedewiese Bereiche wegen Wegebauarbeiten sperren müssen. Nun sind die Wege wieder frei zugänglich.
In den letzten Monaten waren im 13 Hektar großen Parkabschnitt an der Kiekebuscher Allee zahlreiche Altbäume grundlegend untersucht und baumpflegerisch behandelt worden. Teilweise arbeiteten drei Firmen, 5 große Hubsteiger und ca. 20 Baumpfleger am Baumbestand und entnahmen schadhafte Bäume, Äste oder andere Gefahrenbereiche. Nun sind folgende Wege wieder offen:
- Eingang Kiekebuscher Str. – gegenüber südlicher Umfahrungsweg (nahe Friedhof)
- Wege südlich vom Erbbegräbnis der gräflichen Familie
- Wege südlich der Seeberge, der Schlangenseebrücke und des Hermannsbergs
In den vergangenen Jahren haben extreme Witterungsereignisse wie Hitze, Trockenheit und Starkniederschläge den ohnehin altersschwachen Baumbestand in diesem Bereich des Branitzer Innenparks geschädigt. Der Klimawandel zeigt hier Auswirkungen: Der Anteil an Totholz nimmt zu, die Gefahr unvorhersehbarer Grünastabbrüche ist deutlich gestiegen.
Die Stiftung investierte deshalb seit September 100.000 Euro in den Baumbestand dieses Parkteils. Nur ein Weg zwischen Tierparkbrücke und Hermannsberg ist noch geschlossen und wird im August geöffnet werden.
Zudem ist der sog. südliche Schmiedewiesenweg am Parktor an der Schmiede (Kastanienallee/ Englische Allee) wieder offen. Hier wurden 300 Meter der wassergebundenen Wege umfassend saniert und restauriert. Wiederhergestellt ist nun auch das Umfeld um die Parkschmiede mit dem sog. Schlossplatz.
Die Stiftung wird im Herbst die Wegebaumaßnahmen im Parkteil Schmiedewiese fortsetzen und dann den nördlichen Schmiedewiesenweg von der Parkschmiede zur Gutsökonomie sanieren.


