


Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die Spuren, die Lucie in Branitz hinterlassen hat: kostbares Mobiliar aus ihrem Besitz, Kunst- und Alltagsgegenstände, Asiatika sowie vor allem ihre Briefe – ein einzigartiges Zeugnis von Nähe, Konflikt, politischem Gespür und emotionaler Selbstbehauptung. Der umfangreiche Briefwechsel offenbart eine Frau, die sich trotz aller zeitgenössischen Rollenzuschreibungen als ebenbürtige Partnerin verstand und klug wusste, Einfluss zu nehmen.
Thematisiert werden zudem Lucies Rolle als
- Gestalterin von Gärten und Landschaft,
- Presseagentin und Netzwerkerin im Sinne Pücklers,
- Hausherrin und Organisatorin des Branitzer Schlossbetriebs,
- sowie als Familienmensch, geprägt von Verlusten, Verantwortung und Fürsorge über Generationen hinweg.

09. April – 01. November 2026
Mittwoch – Montag 10:00–17:00 Uhr | Dienstag geschlossen
im Schloss Branitz

