Wir laden am Mittwoch, 4. Februar 2026, um 17 Uhr zum öffentlichen Fürstengedenken anlässlich Pücklers 155. Todestag in den Branitzer Park ein.
Von der festlich beleuchteten Landpyramide, von der Pfarrerin Johanna Melchior von der Oberkirche St. Nikolai zum Gedächtnis an Fürst Pückler spricht, geht es zur Ägyptischen Treppe am Tumulussee. Gäste können diesen Zug mit Laternen begleiten und an der Ägyptischen Treppe ihre Kränze, Blumen und Grablichter niederlegen.
Traditionell fährt eine Gondel zur Gedenksteininsel, auf der ein Kranz der Branitzer Gärtner abgelegt und die Insel illuminiert wird.
Höhepunkt ist dann die „Schmuckillumination“ der Seepyramide, in der Pückler begraben liegt. Der Pyrotechniker Jörg Nevoigt von Pyrotimes Event wird in diesem Jahr nach überlieferten Anweisungen Pücklers aus dem Jahr 1863 Feuerkegel, Qualm auf dem See, Bengallichter und Knalleffekte inszenieren. Rote Bengallichter und ein großer Qualmkegel auf der Pyramidenspitze sind aus Pücklers Zeit zur Ehre von Gästen und seit dem späten 19. Jahrhundert an Pückler-Gedenktagen überliefert.
Musikalisch begleiten die Posaunenbläser der Oberkirche St. Nikolai und die Jagdhornbläser Fürst Pückler Branitz-Kahren e.V. das Gedenken.
Ab 16:30 Uhr bietet das Cavalierhaus Branitz Punsch und einen Imbiss an.
Fürst Hermann von Pückler-Muskau starb in der Nacht des 4. Februar 1871 im Schloss Branitz. Als einer der größten europäischen Gartenkünstler, Preußens einziger Dandy, internationaler Bestsellerautor, abenteuerdurstiger Reisender, ein Genießer alles Schönen und der Namensgeber einer weltberühmten Eisspezialität, liebte er zeitlebens die großen Auftritte. Folglich plante er auch seine exzentrische Grabstätte im Branitzer Park: den Tumulus. Errichtet vor fast 170 Jahren mit dem Wunsch, nie vergessen zu werden, schuf er damit den Höhepunkt im Branitzer Park, der noch heute jeden Parkbesuchenden begeistert.


