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Meister der Landschaft – Fürst Pückler und Carl Blechen

1829 Öl auf Leinwand von Terni Blechen

geöffnet von Mai bis September

Der Landschaftsmaler Carl Blechen (1798 – 1840) und der Landschaftsgestalter Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785 – 1871) waren Zeitgenossen. Auch wenn sie sich vermutlich persönlich nicht kannten, verbindet sie zweierlei miteinander:

Blechen verbrachte die ersten Lebensjahre in der Stadt; Pückler lebte seit 1845 im nahe Cottbus gelegenen Branitz. Außerdem befassten sich beide mit der künstlerischen Gestaltung von Landschaft. Pückler bezeichnete die Gartenkunst als »Natur-Malerei« und orientierte sich bei der Gestaltung seiner Parkanlagen an der Landschaftsmalerei. Welche Anregungen dabei für ihn wichtig waren, erfahren Sie in der Ausstellung.

Im unteren Geschoss des Besucherzentrums sind Werke des 1798 in Cottbus geborenen Malers Carl Blechen ausgestellt. Seine Werke sind heute in vielen großen Museumssammlungen vertreten. Cottbus, seine Geburtsstadt, begann 1913 mit einer Sammlung, die seit 1955 in Branitz ausgestellt wird. Sie umfasst heute mehr als 400 Werke aus allen Schaffensphasen des neben Caspar David Friedrich bedeutendsten deutschen Landschaftsmalers des 19. Jahrhunderts. Auch Werke von Vorläufern, Zeitgenossen und Schülern Blechens, wie Johan Christian Clausen Dahl, August Wilhelm Schirmer, Friedrich Elsasser und Carl Steffeck, gehören zur Cottbuser Sammlung.

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