
Neben dem Familienarchiv der Grafen und des Fürsten Pückler umfasst der Gesamtbestand, der bei der Stiftung bewahrt wird, zahlreiche Nachlässe, Überlieferungen und gezielte Erwerbungen, die mit Pückler und Branitz in Zusammenhang stehen. Dieser kann nach vorheriger Anmeldung im Nutzerraum des Fachbereichs Museum & Sammlungen eingesehen werden.
Der Schwerpunkt der Sammlung liegt auf dem Briefwechsel des Fürstenpaares Hermann und Lucie von Pückler-Muskau mit Verwandten, Freunden, Bekannten und Angestellten. Hinzukommen Tagebücher und literarische Manuskripte des Fürsten, seine Sammelalben mit Adressverzeichnissen, Rezepten und Firmenprospekten sowie Unterlagen zu herrschaftlichen, militärischen und wirtschaftlichen Angelegenheiten. Darüber hinaus finden sich Korrespondenzen weiterer Mitglieder der Familie vom 16. bis 20. Jahrhundert.
Das Familienarchiv (ehem. BLHA, Rep. 37 Branitz, II) enthält Teile des persönlichen Nachlasses von Fürst Pückler, darunter Briefe sowie Manuskripte zu seinen Veröffentlichungen. Einen weiteren wesentlichen Teilbestand bildet die Überlieferung zu Graf Heinrich von Pückler, der das Gut Branitz im Jahr 1871 übernahm.
Das Familienarchiv umfasst insgesamt 369 Aktennummern und befindet sich als Dauerleihgabe der Erbengemeinschaft nach Fürst Pückler in Branitz. Nach vorheriger Anmeldung können die Archivalien eingesehen werden.
Der Bestand umfasst 2.956 Briefe, Manuskripte und Lebensdokumente des Fürstenpaares Lucie und Hermann von Pückler-Muskau, von der Tochter der Fürstin Adelheid von Carolath-Beuthen und ihrem Mann Heinrich, von deren Töchtern Lucie und Adleheid von Schönaich-Carolath und vielen weiteren Personen.
Der Briefbestand wurde 2024 und 2025 vollständig digitalisiert.
Gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

„Lieber Schefer! Sie sind ein herrlicher Mann und ein vortrefflicher Freund!“ – Fürstin Lucie von Pückler-Muskau (1776-1854) verband eine enge Arbeitsbeziehung mit dem Muskauer Dichter Leopold Schefer (1784-1862). Ohne das Wirken dieses Power-Paares hätten die Veröffentlichungen des Fürsten während seiner Orientreise nicht entstehen können. Der Bestand von 77 Dokumenten aus dem Nachlass Schefers, hauptsächliche Briefe der Fürstin aus den Jahren 1835 bis 1844, bezeugt vor allem die unermüdliche PR-Tätigkeit der Beiden für Pückler und Muskau.