Carl-Blechen-Sammlung

Die 1913 begründete Cottbuser Sammlung ist mit ihren 400 Werken eine der umfangreichsten Werkgruppen des Künstlers in der deutschen Museumslandschaft. Sie umfasst nahezu alle Werkphasen des neben Caspar David Friedrich bedeutendsten Malers des 19. Jahrhunderts: Ausgehend vom romantischen Frühwerk, in dem er teilweise nach klassischen Kompositionsprinzipien arbeitete, bis hin zu seinen späteren Werken in großzügiger Malweise. Entgegen dem damaligen Naturverständnis entdeckte Carl Blechen in dem vermeintlich Ungefälligen, Wilden, Alltäglichen der Natur die Motive für seine Malerei.
Seine künstlerische Virtuosität, das Phantasie- und Geheimnisvolle in seinen Bildern, sein durch schwere Depressionen tragisch endendes Leben, machen den Künstler zu einem besonderen Phänomen in der Malerei der deutschen Romantik.
Die Cottbuser Sammlung Carl Blechen besitzt neben den Werken des Künstlers auch Arbeiten inhaltlich verwandter Künstler, vor allem der Schüler und Künstlerkollegen Carl Blechens, u.a. Werke von August Wilhelm Schirmer, Friedrich August Elsasser, Carl Krüger, Friedrich Ahlborn, Carl Steffeck, Johan Christian Clausen Dahl.

Motiv aus der Carl-Blechen-Sammlung

Carl Blechen: Sandweg, 1828

Carl Blechen: Gebirgsschlucht im Winter, 1825

Friedrich August Elsasser: Taormina, 1845

Carl Blechen Berggipfel im Harz

Carl Blechen: Berggipfel im Harz, 1833

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