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Nachlass Pückler

Die SFPM verfügt über digitale s/w-Kopien des schriftlichen Nachlasses, der sich im Original in Krakau in 53 Kisten (etwa 80.000 Blatt) befindet. Bereits zu seinen Lebzeiten hatte der Fürst Ludmilla Assing, die Nichte Karl August Varnhagen von Enses, bestimmt als Empfängerin seines schriftlichen Nachlasses, der nach seinem Willen herauszugeben und für eine Biographie zu benutzen war. Assing veröffentlichte einen Teil davon in neun Bänden und verfasste auf der Basis von Pücklers Angaben eine zweibändige Biographie, in die viele Legenden aus dem Leben des Verstorbenen einflossen. Sie vermachte wiederum ihren Nachlass einschließlich des Pückler-Bestandes der Varnhagen-Sammlung der Königlichen Bibliothek (heutige Staatsbibliothek zu Berlin). Im Zweiten Weltkrieg wurde die Bibliothek nach Schlesien ausgelagert, weshalb sich heute die Handschriften in der Biblioteka Jagiellońska, Bibliothek der Jagiellonen-Universität in Krakau, befinden. In Branitz sind aufgrund der jahrelangen Beschäftigung mit dem Pückler-Bestand auch umfangreiche Transkriptionen und Inhaltsübersichten zu den Pückler-Beständen vorhanden.

Ludmilla Assing Daguerreotypie

Daguerreotypie: Ludmilla Assing, 1875

Brief Pueckler an Lucie

Zeichnung in einem Brief Fürst Pücklers an Fürstin Lucie, 1828

Zeichnung Kutsche

Zeichnung einer Kutsche

Feldpostumschlag Bertha von Hake

Feldpostbrief Bertha von Hakes an Fürst Pückler, 1870

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