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Filmtipp: Ein Sommer in Branitz

Ein Sommer in Branitz – Pücklers persönlichster Park

ein Film von Grit Lederer

Am Dienstag, 2. November 2021 sendet der rbb um 20.15 Uhr den 45-minütigen Dokumentarfilm
Ein Sommer in Branitz. Pücklers persönlichster Park von Grit Lederer, der im zurückliegenden Juni im Branitzer Park gedreht wurde:

Mit über 60 Jahren begann der „Parkomane“ Fürst Hermann von Pückler-Muskau 1846 sein „Meisterstück“. Er schuf aus einer märkischen Sandwüste eine Oase vor den Toren von Cottbus: den Branitzer Park – ein Gartendenkmal von internationalem Rang, das die Besucherinnen und Besucher bis heute in seinen Bann zieht.

Die rbb-Dokumentation ist eine erzählerische Erkundung der Schönheiten des Parks, seiner bekannten wie noch geheimen Attraktionen und auch der intimen Räumlichkeiten des Schlosses – zum Beispiel der Orienträume. Die Regisseurin und Kunsthistorikerin Grit Lederer sucht Elke Gräfin von Pückler in ihren Privaträumen auf, befragt Wissenschaftler und Historikerinnen zu den Lebensgewohnheiten des fürstlichen Exzentrikers. Am preußischen Hof genoss er einen Ruf als hervorragender Gastgeber. So erhielt Pückler in Branitz auch Besuch der preußischen Königin Augusta: Über die exquisite Speisenfolge anlässlich des königlichen Besuches geben in Branitz noch heute erhaltene, handgeschriebene Tafelbücher Auskunft. Ein Blick in die Archive des Schlosses Branitz zeugt außerdem von der Sammelleidenschaft des Fürsten wie auch von seiner bis heute umstrittenen Beziehung zu der von ihm in Ägypten gekauften Sklavin Machbuba.

Nach der Ausstrahlung ist der Film ein Jahr lang in der Mediathek von ARD und rbb sowie auf YouTube abrufbar.

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