de
de

Neue Ära für die Branitzer Baumuniversität

junge Bäume in der Baumuniversität im Branitzer Park

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat am 18. November 2020 die Förderung der „Branitzer Baumuniversität“ beschlossen.

Deren Ausbau wird im Rahmen des Programms „Modellprojekte zu Klimaanpassung in urbanen Räumen“ mit fünf Millionen Euro vom Bund gefördert. Damit kann ab 2021 in der Stiftung in Branitz ein Zentrum für die Vermehrung wertvoller historischer Gehölze geschaffen werden, das neben der Dokumentation und Vermehrung heimischer und gartenhistorisch bedeutsamer Parkgehölze innovative Wege erproben soll, um mit klimaresilienten Arten auf die veränderten Witterungsbedingungen und den gestiegenen Schädlingsbefall in unseren historischen Gärten und Parks zu reagieren.

Hierfür arbeitet die Stiftung intensiv mit dem Helmholtz GeoForschungsZentrum Potsdam und dem „Initiativbündnis Historische Gärten im Klimawandel“ von Schlösser und Gärten in Deutschland e.V., der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur (DGGL) und dem Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz zusammen.

junge Bäume in der Baumuniversität im Branitzer Park
Junge Bäume in der Branitzer Baumuniversität

Die Branitzer Baumuniversität hatte Fürst Pückler bereits 1853 auf dem Gelände der Schlossgärtnerei in Branitz gegründet. Seit 2011 werden hier wieder genetisch identische Nachkommen der bedeutenden Parkgehölze nachgezogen und aufgeschult, um so die heimischen Parkgehölze sowie die gartendenkmalpflegerisch bedeutenden Baum- und Straucharten zu erhalten, die das Bild der Branitzer Parklandschaft prägen und herausragend machen.

X