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Work in progress: Werkstattausstellung zu den Orienträumen im Schloss Branitz

Während einer Restaurierungspause  sind die Orienträume, eine der Hauptattraktionen im Schloss Branitz wieder in den Schloss-Rundgang eingefügt und für Besucher zugänglich.

Begleitet wird diese Zwischenöffnung der Orienträume durch eine Ausstellung. Unter dem Titel „Work in progress: Restaurierung und Rekonstruktion in den Orienträumen“ werden in ihr an konkreten Beispielen die Prozesse der Restaurierung erhellt – von den Tapeten bis zu den Raumtextilien – und die ersten Ergebnisse präsentiert.

Pückler hatte die drei Räume als Rückzugsort und für die Aufnahme seiner Orientalika-Sammlung zwischen 1852 bis 1862 als „Türkisches Kabinett“, „Türkisches Zimmer“ und „Pfeifenkabinett“ ausstatten lassen. Von der ursprünglichen Ausstattung der Räume ist jedoch wenig erhalten. Inventarlisten und Bildquellen, die Auskunft über die Beschaffenheit des Mobiliars, der Kunstgegenstände und Raumtextilien geben könnten, fehlen. Um die Lebenswelt des Fürsten Pückler erlebbar zu machen, soll den Räumen Interieurcharakter verliehen werden. 

Im Türkischen Zimmer lädt statt eines Divans nun eine nach historischem Vorbild gefertigte Rundbank zum Verweilen ein, Fragmente des Tabakpfeifenregals wurden ergänzt und an der Wand sind wie einst wieder orientalische Waffen arrangiert.

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