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Sonderausstellungen

Schloss Branitz: 22.05.2016 – 30.04.2017

ZEIT-REISEN. Historische Schlesien-Ansichten aus der Graphiksammlung Haselbach

Eine Ausstellung des Herder-Instituts Marburg, des Schlesischen Museums zu Görlitz und des Kunstforums Ostdeutsche Galerie Regensburg, in Kooperation mit dem Muzeum Architektury we Wrocławiu, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Hessischen Sozialministerium, dem Sächsischen Staatsministerium des Innern und der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, vermittelt vom Deutschen Kulturforum östliches Europa.

Schlesien - alte Kulturlandschaft und europäisches Erbe. Fasziniert von der kulturellen Energie, die über Jahrhunderte von seiner Heimat im heutigen Polen ausging, erwarb Albrecht Haselbach (1892 - 1979), Brauereibesitzer in Namslau, Anfang der 1940er Jahre eine einzigartige Sammlung von über 4.000 Ansichten. Als hochwertige Faksimiles zeigt die Ausstellung eine Auswahl von 140 Darstellungen überwiegend aus der Zeit der Romantik und des Biedermeier –Gebirgslandschaften, stolze Städte und frühe Industriehochburgen. Vor den Augen des Betrachters entfaltet sich ein bunter Bilderbogen, der den Reiz des schon von Goethe als "zehnfach interessantes Land" gerühmten Schlesiens für heutige Generationen wieder zum Leben erweckt.

Eröffnung: 21.05. 2016
Schloss Branitz

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Schloss Branitz: 18.09.2016 – 24.04.2017

Anna Werkmeister. Landschaft nach Karl Friedrich Schinkel und Carl Blechen

Natur und Landschaft spielen im Werk der mehrfach preisgekrönten Künstlerin eine wesentliche Rolle. Mit den Mitteln der Malerei und im Medium Video sucht sie landschaftliche Strukturen mit formaler Reduktion zu erfassen und vor allem der Wirkung von Licht nachzuspüren.


Marstall im Branitzer Park: 08.04.2017 – 16.07.2017

’Meisterhaft wie selten einer…’. Die Gärten Peter Joseph Lennés zwischen Schlesien und Pommern

Peter Joseph Lenné (1789–1866) war neben Fürst Pückler einer der bedeutendsten Landschaftsarchitekten des 19. Jahrhunderts. Neben Potsdam und Berlin hat er in allen Ländern des historischen Preußens als Gartengestalter stilbildend gewirkt und zahlreiche landschaftsprägende Gartendenkmale hinterlassen. Die Ausstellung im Branitzer Marstall lädt ein, die von Lenné konzipierten Landschaftsgärten jenseits der Oder wiederzuentdecken. Sie bietet einen Überblick über die Landschaftsgestaltungen in den ehemaligen östlichen Provinzen Preußens im heutigen Polen, an denen Lenné direkt oder indirekt beteiligt war, stellt bedeutende Beispiele vor und skizziert deren heutigen Zustand.

Die zweisprachige Ausstellung wurde vom Institut für Landschaftsarchitektur an der Technischen Universität Dresden, der Naturwissenschaftlichen Universität Breslau/Uniwersytet Przyrodniczy we Wrocławiu und der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa realisiert.

Eröffnung: 07.04.2017


Schloss Branitz: Ab 29.04.2017

Aus der Sammlung: Carl Blechen und Künstlerkollegen

Bis zur Wiedereröffnung des Besucherzentrums mit der neuen Dauerausstellung Meister der Landschaft. Fürst Pückler und Carl Blechen zeigt die Kabinettausstellung eine Auswahl aus der Cottbuser Sammlung der Werke Carl Blechens und seiner Künstlerkollegen.

Kabinettausstellung


Schloss Branitz: 14.05.2017 – 31.10.2017

AUGUSTA von PREUSSEN. Die Königin zu Gast in Branitz

Am 25. Juli 1864 war es endlich soweit: Königin Augusta kam nach Branitz. Der Hausherr, Fürst Hermann von Pückler-Muskau, hatte lange auf diesen Besuch warten müssen, war dann aber bestens vorbereitet. Für den angemessenen Empfang und Aufenthalt wurden zwischen 1856 und 1862 sogar drei Schlossräume neu ausgestattet. Besonderen Aufwand widmete man dem Schlafkabinett.

Die Königin war von Branitz begeistert. Ihrem Mann, Wilhelm I., berichtet sie von dem Aufenthalt und schwärmt von den „genialen Ausschmückungen“ und der „sehr liebenswürdige Gastfreundschaft des alten Herrn“. Auch Fürst Pückler war zufrieden: „die Königin selbst sah ich nie froher und zufriedener, voll all ihrer eigenthümlichen Grazie, und wie um zehn Jahre verjüngt.“

Die Ausstellung präsentiert Hintergründe, Verlauf und Nachklang des königlichen Besuches 1864. Im Mittelpunkt steht dabei die interessante Persönlichkeit Augustas. Es geht um Politik, Parkanlagen und Papageien – und selbstverständlich werden die Branitzer Tafelfreuden gewürdigt. „Wir hatten das beste Diner dessen ich mich seit langem erinnern kann beim Fürsten.“ Die Ausstellung zeichnet das Bild einer ungewöhnlichen Monarchin und ihrer herausragenden Beziehung zum Fürsten Pückler. Schloss Branitz

Eröffnung: 13.05.2017

Besucherzentrum auf dem Gutshof Branitz: Ab August 2017

„Meister der Landschaft. Fürst Pückler und Carl Blechen“

Mit einer neuen Dauerausstellung öffnet das umgestaltete Besucherzentrum Branitz. Es informiert über die Meisterschaft des fürstlichen Parkomanen und des Cottbuser Malers, die gemeinsamen künstlerischen Prinzipien von Malerei und Gartenkunst und lädt ein zu einem abwechslungsreichen Blick auf die Entstehung und Bedeutung des Branitzer Parks.

Eröffnung: August 2017

Marstall im Branitzer Park: 23.07.2017 – 30.09.2017

Durch die Linse des 19. Jahrhunderts – Parkansichten von Carl Metzner

Der preußische Hoffotograf Carl Metzner wurde 1890 mit der Erfassung des Branitzer Parks beauftragt. Die Fotografien bieten eine frühe Bestandsdokumentation der durch Fürst Pückler geschaffenen „Oase“. Die Ausstellung zeigt Faksimiles der in der Branitzer Sammlung erhaltenen Originalabzüge.


Schloss Branitz: 17./24.11.2017 – 30.04.2018

Bergbaufolgelandschaften. Lausitz im Wandel

Eine Ausstellung der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg und Kulturland Brandenburg.

Die Lausitz ist seit über 100 Jahren vor allem „Energielandschaft“. Sie wird bis heute von riesigen Braunkohletagebauen und den von ihnen belieferten Kraftwerken geprägt. Viele andere Tagebaue und die damit zusammenhängenden Fabriken, Kokereien, Schwelereien sind längst stillgelegt. Mit ihrer von Menschenhand zerstörten Landschaft und den industriell geprägten Orten steht die Region beiderseits der brandenburgisch-sächsischen Grenze vor besonderen Herausforderungen. Sie durchläuft gravierende Veränderungsprozesse – sozial, wirtschaftlich und ökologisch. Vom rasanten Wandel der Lausitzer Landschaft und von ihrer eigenartigen Faszination berichten die Fotografien der Ausstellung, entstanden im Rahmen der IBA Fürst-Pückler-Land.

Eröffnung: 16./23.11.2017

Schloss Branitz: 05.11.2017 – 25.04.2018

Frank Peter Biniarz: Natur und Phantasie

Der Maler und Grafiker Franz-Peter Biniarz (1937-2009) wäre in diesem Jahr 80 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass zeigt die SFPM eine Kabinettausstellung mit Gemälden, Grafiken und Skulpturen des Künstlers. Franz-Peter Biniarz hatte eine enge Beziehung zu Branitz. Von 1976 bis 1984 arbeitete er als Ausstellungsgestalter und Werbegrafiker im damaligen Bezirksmuseum Schloss Branitz. Die bekannten Pückler- und Blechen-Porzellanmedaillen gehen auf Biniarz‘ Entwürfe zurück.

Kabinettausstellung
Eröffnung: 04.11.2017