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Eine kleine Schafherde mit sieben Schafen weidet auf einer Wiese vor der Schlossgärtnerei im Branitzer Park.

Seit kurzem haben die Branitzer Parkgärtner wieder Unterstützung von natürlichen „Rasenmähern“ bei der Wiesenmahd des Parks. Denn eine kleine Herde mit sieben Krainer Steinschafen, eine robuste und seltene Haustierrasse, beweidet nun verschiedene Wiesenflächen und überwintert im Branitzer Park.

Dabei schützen zwei Herdenschutzhunde die Schafe.
Zusätzlich verhindern mobile Elektrozäune, dass wilde Tiere und freilaufende Hunde den Schafen gefährlich werden können.

Betreut werden die Schafe von der Hobby-Schäferin Friederike von der Osten-Sacken, die sich sehr freut, dass die Schafe hier im Branitzer Park weiden können.
„Zur Beweidung der Parkwiesen sind Schafe optimal geeignet, weil sich das positiv auf den Arten- und Klimaschutz und die biologische Vielfalt auswirkt. Denn der technische Aufwand ist gering und das Mahdgut wird auf natürliche Weise weiterverwendet. Außerdem ist diese Form der Beweidung für Flora und Fauna ein großer Mehrwert und schonender für Insekten, Vögel und viele Blühpflanzen,“ erklärt sie.

Mit dem Einsatz von Schafen zur Beweidung der Parkwiesen wird eine alte Tradition fortgeführt. Denn bereits unter Fürst Pückler und den Reichsgrafen von Pückler war die Schafhaltung fester Bestandteil der Pflege der Branitzer Parklandschaft. Damals halfen etwa 600 Schafe bei der Parkpflege, lieferten wichtige tierische Produkte und belebten das Landschaftsbild.

 

 

 

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